Sportnahrung
Der Markt für Sporternährung ist übersättigt mit Produkten, die eine wundersame Leistungssteigerung versprechen. Die Fachliteratur und der wissenschaftliche Konsens ordnen jedoch nur eine kleine Gruppe von Substanzen als wirklich funktionierende, sogenannte ergogene Nahrungsergänzungsmittel ein. Gemeinsam mit Kreatin, Koffein oder Nitraten gehört zu dieser elitären Gesellschaft auch Beta-Alanin, für das es starke Belege gibt, dass es hilft, die Muskelermüdung bei intensiver Belastung hinauszuzögern.
Beta-Alanin findest du wohl in fast jedem kommerziellen „Pre-Workout“ (Vortrainings-Booster). Viele Sportler mögen es wegen des besonderen Gefühls – kurz nach dem Trinken beginnen sie, ein Kribbeln oder Prickeln am ganzen Körper zu spüren. Dieses Gefühl verbinden sie automatisch damit, dass das Nahrungsergänzungsmittel sofort zu wirken begonnen hat, und sie fühlen sich bereit, maximale Leistung zu erbringen. Aus Sicht der Sportwissenschaft und Physiologie handelt es sich dabei jedoch um einen Irrtum. Wie solltest du Beta-Alanin also richtig verwenden, um das Maximum daraus herauszuholen?